Lexikon

Suche nach Begriffen im Glossar (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer TrefferKlingt ähnlich wie ...
Begriff Definition
Dichtheitsprüfung

Bei der Dichtheitsprüfung unterscheidet man im Wesentlichen zwei unterschiedliche Bereiche:

1. Dichtheitsprüfung/Lecksuche an installierten Systemen (Rohrleitungen, Speicher, Kühlanlagen, Vakuumanlagen, …)

2. Dichtheitsprüfung an Komponenten und Systemen in der Serienproduktion (z. B. Heizkörper(-elemente), Gaszähler, Kraftstoff-Behälter, Kraftstofffilter, Bremsleitungen, Leichtmetallräder, Einspritzpumpengehäuse etc., diese Aufzählung kann nahezu beliebig fortgesetzt werden).

Generell gilt, dass im Hinblick auf den jeweiligen Anwendungsfall (Anforderungen, Randbedingungen) sehr sorgfältig geprüft werden muss, welche Prüftechnik am geeignetsten erscheint.

Quelle: www.wikipedia.de

DIN

Das Deutsche Institut für Normung e. V. (kurz DIN) ist die bedeutendste nationale Normungsorganisation in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Organisation wurde 1917 unter dem Namen „Normenausschuss der deutschen Industrie“ gegründet. Eine erste Umbenennung erfolgte 1926 zu  „Deutscher Normenausschuss“, um auszudrücken, dass sich das Arbeitsgebiet nicht mehr auf die Industrie beschränkte. Der heutige Name wurde 1975 im Zusammenhang mit dem zwischen der Organisation und der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Normenvertrag gewählt. Die unter der Leitung von Arbeitsausschüssen dieser Normungsorganisation erarbeiteten Standards werden als „DIN-Normen“ bezeichnet.

Quelle: www.wikipedia.de

DIN 4034

Schachtbauteile DIN 4034 Teil 1, Teil 2. Für Schächte aus Beton- und Stahlbetonfertigteilen gibt es zwei verschiedene DIN-Normen. Die Unterschiede werden erst auf den zweiten Blick deutlich. Das ist besonders fatal, denn die Anwendungsbereiche sind klar definiert: nicht jedes Bauteil darf im Abwasserbereich verwendet werden.Fertigteile aus Beton- und Stahlbeton in güteüberwachter Qualität werden im Tiefbau in vielen Anwendungsfällen eingesetzt. Rohre von DN 250 bis 4000 mm gehören ebenso dazu wie Rahmenprofile, Behälter und Schachtbauwerke, Regenrückhaltebecken, Kleinkläranlagen und natürlich Bauteile für Einstiegsschächte.Der Güteschutz Beton NRW e.V. überwacht ca. 280 Hersteller von Fertigteilen in NRW und Benelux. Darunter sind ca. 40 Hersteller, die Schachtringe, -unterteile und Schachthälse (Konen) produzieren.Schachtfertigteile werden für zwei völlig unterschiedliche Anwendungsfälle hergestellt. Schachtfertigteile nach DIN 4034 Teil 1 (09.93) werden eingesetzt, wenn der daraus hergestellte Schacht ein Bauwerk für einen Abwasserkanal ist. Schachtfertigteile nach DIN 4034 Teil 2 (10.90) eignen sich ausschließlich zum Bau von Schächten für Brunnen- und Sickeranlagen. Wesentliche UnterschiedeEine ernste Verwechselungsgefahr besteht in der gleichlautenden Normbezeichnung, die sich nur durch den Zusatz "Teil 1" bzw. "Teil 2" unterscheidet. Gemäß DIN 4034 Teil 1 beträgt die Wandstärke der Bauteile mindestens 150 mm und die erforderliche Scheiteldruckkraft z.B. eines Schachtringes DN 1000 ist mit 80 KN/m festgelegt. Die Wasserdichtheit wird bei einem Überdruck von 0,5 bar und einer maximal zulässigen
Wasserzugabe von 0,07 l/m2 ermittelt.  Die Bauteilverbindungen müssen mit einem elastomeren Dichtmittel auf dem Spitzende abgedichtet werden.
Demgegenüber sieht DIN 4034 Teil 2 Mindestwandstärken von 90 mm und eine Scheiteldruckkraft bei einem Schachtring DN 1000 von 47 KN/m vor. Die
Wasserdichtheit wird in Anlehnung an DIN 4281: Beton für Entwässerungsgegenstände als Absinken des Wasserspiegels am drucklos gefüllten Bauteil
geprüft.

Elastomere Dichtmittel sind nicht zwingend gefordert und werden überwiegend auch nicht eingesetzt.
Gerade in Bezug auf die Wasserdichtheit sind die Anforderungen an Schachtbauteile nach DIN 4034 Teil 1, die bei der Produktion und bei der Fremdüberwachung der Bauteile nachgewiesen werden müssen erheblich höher als bei Bauteilen nach Teil 2.

Quelle: www.wikipedia.de

DIN-Norm

Eine DIN-Norm ist ein unter Leitung eines Arbeitsausschusses im Deutschen Institut für Normung erarbeiteter freiwilliger Standard, in dem materielle und immaterielle Gegenstände vereinheitlicht sind. DIN-Normen entstehen auf Anregung und durch die Initiative interessierter Kreise (in der Regel die deutsche Wirtschaft), wobei Übereinstimmung unter allen Beteiligten hergestellt wird. Auf internationaler Ebene erarbeitete Standards sind zum Beispiel ISO-Normen.

Quelle: www.wikipedia.de