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Begriff Definition
Radlader

Ein Radlader ist eine Baumaschine zum Laden und Transportieren von Gütern über kurze Strecken. Ausgerüstet mit einer Schaufel ist ein Radlader
für Erdbewegungsarbeiten geeignet. Es gibt Radlader mit einem Gewicht von weniger als 2 t (z. B. von Neuson Kramer) bis zu einem Gewicht von über
200 t. Mit Radladern eng verwandt sind Frontlader. Grundgerät hierbei ist meistens ein Traktor oder ein Unimog, das mit einer Schwinge versehen ist. Diese Maschinen werden auch Frontlader-Traktoren genannt. Eine kleinere Bauart des Radladers ist der Kompaktlader. Er zeichnet sich durch geringere Abmessungen und durch hohe Wendigkeit aus. Radlader können mit einer Waage ausgestattet sein, um beim Laden direkt die Masse der Ladung zu ermitteln.

Quelle: www.wikipedia.de

Raupenketten

Gleiskettenfahrzeuge oder Kettenfahrzeuge fahren auf eigenen Flach-Gliederketten (auch Gleisketten oder Raupenketten genannt). Zusammen mit dem
motorischen Antrieb und dem Chassis haben sie ein sogenanntes Kettenlaufwerk. Vorteile von Fahrzeugen mit Kettenlaufwerken gegenüber Radfahrzeugen sind zum einen die Verteilung der Masse bzw. der Gewichtskraft des Fahrzeugs  auf eine größere Fläche und damit eine Verringerung des Drucks auf den Untergrund. Zum anderen wird die Aufstandsfläche erheblich vergrößert und erfasst dabei in unebenem Gelände mehr Aufstandspunkte, wodurch das Fahrzeug eine gleichmäßigere Fahrbewegung erreicht. Die Geländegängigkeit wird insgesamt enorm erhöht.

Quelle: www.wikipedia.de

REACH-Verordnung

Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Durch REACH wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert und vereinfacht.

Quelle: www.wikipedia.de

Regenwasserversickerung

Als Versickerung wird in der Wassertechnik das Einbringen von Niederschlagswasser (Regenwasser, Schnee) über technische Versickerungsanlagen in den Untergrund bezeichnet. Hierbei kann es sich um unbelastetes oder belastetes Wasser handeln. Man könnte die Einbringung von belastetem Niederschlagswasser auch als Verrieselung bezeichnen. Die Einbringung der belasteten, zu behandelnden Wässer (meist vorbehandeltes Schmutzwasser)
in den Untergrund erfolgt durch eine dem Schutz des Grundwassers entsprechenden Reinigung in einer Rieselstrecke (Sickerstrecke).

Die Versickerung von Regenwässern wird insbesondere zur Ableitung von Niederschlagswässern von Siedlungsräumen und Verkehrsflächen verwendet,
wenn keine geeignete Kanalisation oder Vorfluter vorhanden sind. In der modernen Entsorgungstechnik wird dieses Verfahren auch aus Gründen der
Wasserhaushaltes eingesetzt, um der Verminderung der Grundwasserneubildung durch die Flächenversiegelung der Landschaft entgegenzuwirken und den
Wasserrückhalt zu verbessern. Dabei muss Beachtung finden, dass sowohl der Regen als auch die Abschwemmungen von Oberflächen zumeist belastet sind. Vor ihrer Versickerung sind diese daher unter Umständen vorzureinigen bzw. die Versickerung über eine bakterienreiche Humusschicht (belebte Bodenzone) zu führen. Dieses Verfahren nähert sich der Verrieselung an, da dabei vor dem Erreichen des Grundwassers eine Vorreinigung in der Sickerstrecke erfolgt.
In Deutschland sind die Anforderungen an Versickerungsanlagen (für Niederschlagswasser) im DWA-Arbeitsblatt 138 Planung, Bau und Betrieb von
Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) festgelegt. (ISBN 3-937758-66-6 Stand April 2005).

Das Arbeitsblatt A 138 unterscheidet

    -Flächen-Versickerung
    -Becken-Versickerung
    -Mulden-Versickerung
    -Mulden-Rigolen-Versickerung
    -Rigolen-Versickerung
    -Rohr-Rigolen-Versickerung
    -Rohr-Versickerung
    -Schacht-Versickerung

Zur Auslegung der Anlagen ist zu beachten, dass der Anfall des Niederschlagswassers diskontinuierlich ist und daher oft Speichereinrichtungen
sinnvoll sind, um mit kleinen Versickerungsflächen auszukommen. Die Versickerung kann auch bei der künstlichen Anreicherung des Grundwassers zur Nutz- und Trinkwassergewinnung angewandt werden. In NRW sowie einigen vor allem ländlichen Gegenden ist es gesetzlich vorgeschrieben, anfallendes Regenwasser im eigenen Garten versickern zu lassen. Einerseits soll dadurch der Grundwasserhaushalt erhalten werden, andererseits kann die Regenwasserkanalisation schwächer und damit billiger ausgeführt werden. Vor dem Bau einer Versickerungsanlage sollte der anstehende Boden auf seine Versickerungsfähigkeit (Kf-Wert) untersucht werden. Sande gelten als  sehr wasserdurchlässig, Tone als stauend bzw. abdichtend. Vor dem Bau einer Versickerungsanlage muss ferner die Höhe des vorhandenen Grundwasserspiegels untersucht werden. Meistens sind Versickerungsanlagen auf privaten Wohngrundstücken genehmigungsfrei. Für Versickerungsanlagen auf gewerblich genutzten Grundstücke und im öffentlichen Raum ist eine Genehmigung der unteren Wasserbehörde erforderlich.

Quelle: www.wikipedia.de

Ressource

Eine Ressource, „Mittel, Quelle“, von lateinisch resurgere, „hervorquellen“) ist ein Mittel, um eine Handlung zu tätigen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. Meist werden darunter Betriebsmittel, Geldmittel, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen und (Arbeits-) Zeit verstanden, in der Psychologie auch Fähigkeiten, Charaktereigenschaften oder eine geistige Haltung, in der Soziologie auch Bildung, Gesundheit und Prestige. In Managementprozessen und in der Technik wird die Zuteilung von Ressourcen als Ressourcenallokation bezeichnet. Üblich ist die französische Schreibweise, „Ressource“, und eine daran angelehnte Aussprache. Die englische Variante „Resource“ ist nach deutscher Rechtschreibung falsch, wird aber im Computerumfeld teilweise verwendet.

Quelle: www.wikipedia.de

Rigolenversickerung

Eine Rigole ist ein unterirdischer Graben, um eingeleitetes Regenwasser aufzunehmen und zu versickern. Dazu ist eine Rigole mit Kies oder anderen, kontakterosionssicher abgestuften Materialien ausgefüllt.

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Rohrleitungen

Rohrleitungen dienen dem Transport von Fluiden (Gase, Flüssigkeiten oder Staubgemische). Bestandteile sind insbesondere Rohre, Rohrformteile, Ausdehnungsstücke, Armaturen, Dichtungen, Verbindungselemente wie Flansche, Fittinge, Verschraubungen, Muffen sowie die Befestigungselemente (Rohrunterstützung). Im weiteren Sinne gehören auch noch die Pumpen zu dieser Zusammenstellung. Diese Einzelteile unterliegen häufig einer Normung. So ist es möglich, eine Rohrleitung wie aus einem Baukasten zusammenstellen zu können. Einzelne Rohrleitungen können zu ganzen Netzen zusammengefügt werden, die einzelnen Netzteile werden gegeneinander durch Erstabsperrungen abgesichert. Rohrleitungen werden in der Nennweite von wenigen Millimetern bis zu einigen Metern ausgeführt und können im Falle einer Pipeline die Länge von Tausenden von Kilometern erreichen. Die Nenndruckstufen können bis zu einigen hundert bar erreichen. Hydraulikrohre haben Außendurchmesser zwischen 4 und 80 mm und sind für Berechnungsdrücke zwischen 120 und 750 bar ausgelegt (nach EN 13480 für Werkstoff P235TR2). Die Wahl der Werkstoffe einer Rohrleitung richtet sich nach statischen und dynamischen Belastungen (z. B.: Nenndruckstufe, Verkehrslasten, Erddrücke, Drücke von innen oder außen, Druckstoß), mechanischen Beanspruchungen (beispielsweise Fließgeschwindigkeiten, Geschiebestoffe), korrosiver Beanspruchung sowie Art und Temperatur des zu transportierenden Materials. Bestimmte konstruktive Festlegungen für Rohrleitungen wie Nenndruckstufe, Werkstoffe, Flanschausführungen, Dichtungen usw. werden in sogenannten Rohrklassen definiert. Je nach Temperatur des zu transportierenden Materials oder der Umgebungstemperatur kann eine Wärmeisolierung, Kälteisolierung oder eine Rohrbegleitheizung oder -kühlung der Rohrleitung erforderlich sein. Rohrleitungen mit einem zulässigen inneren Betriebsdruck von über 0,5 bar sind gemäß der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG ein ?Druckgerät? und dürfen nur in Übereinstimmung mit dieser Richtlinie in Verkehr gebracht werden.

Quelle: www.wikipedia.de

Rohstoffe

Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, die bis auf die Lösung aus ihrer natürlichen Quelle noch keine Bearbeitung erfahren haben. Sie werden aufgrund ihres Gebrauchswertes aus der Natur gewonnen und entweder direkt konsumiert oder als Arbeitsmittel und Ausgangsmaterialien für weitere Verarbeitungsstufen in der Produktion verwendet.

Quelle: www.wikipedia.de

Rückhaltebecken

Ein Rückhaltebecken ist ein künstlich angelegtes Becken, das dazu dient, größere Mengen von Wasser zu speichern.

Quelle: www.wikipedia.de