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Begriff Definition
Schachtabdeckung

Die Schachtabdeckung ist Bestandteil eines Schachtbauwerkes und bildet dessen oberen Abschluss. Sie dient als Einstiegsöffnung für unterirdische Kontrollschächte und wird entweder aus Gusseisen oder Kunststoff hergestellt. Die lichte Weite beträgt 61 oder 80 cm, die Schachtabdeckung besteht aus dem Rahmen und Deckel.Der Deckel kann je nach Anforderung auch als Rost ausgebildet sein und lässt sich beispielsweise mit Hilfe eines Schachthakens abheben.

Quelle: www.wikipedia.de

Schalung

Die Schalung ist die Gussform, in die Frischbeton zur Herstellung von Betonbauteilen eingebracht wird. Nach dem Erhärten des Betons wird sie im Regelfall wieder entfernt. Die Schalung ist das entsprechende Negativ zum Betonbauteil. Die Geometrie der Schalung wird im Schalplan, die Konstruktion im Schalungsplan dargestellt. Schalungen und ihre Unterkonstruktionen müssen einerseits standsicher sein, um die Frischbetonlasten (vertikal als auch horizontal) abtragen zu
können, und andererseits ausreichend steif, um hohe Maßgenauigkeiten und keine unerwünschten Verformungen zu erhalten. Die Oberflächenausbildung
des fertigen Betonbauteils wird durch die Struktur der Schalhaut bestimmt. Bei den Schalungssystemen gibt es die festen Schalungen oder Standschalungen, wie sie z. B. bei Decken, Wänden und Stützen eingesetzt werden. Daneben kommen bewegliche Spezialschalungssysteme, zu denen die Kletter- und Gleitschalungen gehören, insbesondere bei vertikalen Bauteilen wie Wänden und Schächten, zum Einsatz. Nach dem Einschalen, Bewehren und Betonieren erfolgt im Regelfall das Ausschalen, sofern keine verlorene Schalung eingesetzt wird. Das Ausschalen erfolgt nach einer bestimmten Zeit (Ausschalfrist), die von der Lage der Schalung, der Temperatur, der Betonsorte, der Belastung abhängt. So werden die Seitenschalungen beim Betonieren einer Straße nach zirka fünf Minuten weggezogen. Die Stützen unter bereits ausgeschalten Decken müssen dagegen bis zu 28 Tage stehen bleiben (bei Temperaturen unter 5°C entsprechend länger).

Quelle: www.wikipedia.de

Schaufelradbagger

Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger – mit Ausmaßen von mehreren hundert Metern – werden im Braunkohlebergbau eingesetzt.

Quelle: www.wikipedia.de

Schürfraupe

Eine Schürfraupe (auch Schürfkübelraupe) verbindet das Konstruktionselemente des Raupenfahrwerks einer Planierraupe und eines heb- und senkbaren Kübels des Scrapers. Die Schürfraupe gehört zur Gerätegruppe der Bagger, speziell zu den Flachbaggern. Entwickelt wurde die Schürfraupe vom Baumaschinenkonzern Menck & Hambrock in Hamburg als Gerät zum Erstellen von Panzergräben im 2. Weltkrieg. Alle heute existierenden Schürfraupen basieren auf der von Menck entwickelten Grundkonstruktion. Veränderungen gibt es in erster Line am Fahrwerk und Antrieb.

Die Schürfraupe hat folgende Arbeitsweisen:

    -Boden lösen: Der Kübel wird bis zur gewünschten Tiefe (bis ca. 47 cm) gesenkt und in das abzutragende Erdmaterial vorgetrieben.
    -Laden: Im 1. oder 2. Vorwärtsgang wird der Kübel gefüllt. Die Schürfstrecke beträgt je nach Größe der Maschine 20 m bis 40 m. Der

Schürfvorgang dauert etwa 20 s bis 40 s.
    -Transportieren: Der Kübel wird angehoben.
    -Einbauen: Das Material wird aus dem Kübel durch eine hydraulisch angetriebene Rückwand nach vorn aus dem Kübel gedrückt. Dabei ergeben sich

verschiedene Einbauvarianten:
   -Flächiger Materialauftrag indem gleichzeitig mit dem Ausstoßen vorwärts oder rückwärts gefahren wird, Schüttung auf eine Halde oder Miete,

Ausstoßen über eine Böschungskante. Mit Hilfe eines Dozerschildes ist die Schürfraupe in der Lage, Zusatzarbeiten wie Planierarbeiten und Massenverschiebungen auf kurzen Strecken vorzunehmen. Im Weiteren kann die Schürfraupe mit einer Reißeinrichtung versehen werden. Schürfraupen findet man trotz der spezifischen Vorteile in der Praxis relativ selten, da sie in der Anschaffung und im Unterhalt (Verschleiß an Kettenfahrwerken) relativ teuer und zudem nur einem eingeschränkten Kundenkreis bekannt sind. Einziger weltweit bekannter Hersteller für Schürfraupen ist heute der Baumaschinenhersteller Frutiger Company AG aus Winterthur (Schweiz). Früher baute die japanische Firma Nippon Sharyo die Maschine (SR 2001) mit einem Kübelinhalt von 8,2 m³ (ca. 27 t Gewicht), Bührer die Operator 1030 (weiterentwicklung der SR 85) mit einem Kübelinhalt von ca. 9 m³. Die letzte Neuentwicklung die Schürfraupe SR 3000 Tiger mit einem Kübelinhalt von 18 m³ (ca. 38 t Gewicht) stammt von Frutiger. Alle Maschinen haben eine Schürfbreite von ca. 1,90 m. Die Leistung der Geräte liegen zwischen 200 m³/h bis 450 m³/h je nach eingesetztem Modell bei etwa 100 m Transportentfernung. Die maximale wirtschaftliche Transportentfernung für Hauptmassen beträgt 500 m. Nebenmassen können bis 1000 m weit transportiert werden.

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Setzung

Unter Setzung versteht man im Bauwesen und in den Geowissenschaften die langsame Senkung eines Bauwerks bzw. eines Gesteinskörpers durch allmähliche Verdichtung (Kompaktion) des Untergrundes. Ursache des Absinkens ist meist das Gewicht der darüber lagernden Massen, doch kann die Volumenverkleinerung auch durch Austrocknung und andere Schrumpfungsprozesse verursacht sein. Bei Bauwerken ist ein Großteil der Setzung auf das Nachgeben von aufgelockertem oder aufgefülltem Erdreich bzw. des Baugrundes zurückzuführen. Ihr voraussichtliches Ausmaß kann abgeschätzt werden, wenn man die Bodenstruktur und die allfällige Bauwerkslast kennt. Als Setzung wird auch die Senkung von geschütteten oder eingebauten Boden unter seinem Eigengewicht bezeichnet, was häufig bei unzureichend verdichteten Hinterfüllungen, verfüllten Leitungsgräben, oder auch sehr häufig bei Dämmen beobachtet werden kann.

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Spezialtiefbau


Als Spezialtiefbau werden Verfahren und Methoden bezeichnet, die spezielle Kenntnisse und in der Regel auch spezielle Maschinen zu ihrer Ausführung benötigen und deren Risiken nur durch darauf spezialisierte Unternehmen beherrscht werden. Das Produkt, also beispielsweise ein Düsenstrahlkörper oder ein Bohrpfahl, liegen so tief im Baugrund, dass eine direkte Prüfung der Abmessungen und der Funktionsfähigkeit nicht möglich ist. Aufgrund der stetig fortschreitenden Entwicklung der Technik im Bauwesen lässt sich der Bereich des Spezialtiefbaus nicht immer klar vom allgemeinen Tiefbau abgrenzen. Dem Spezialtiefbau werden etwa Techniken zur Erstellung von Bohrpfählen, Schlitzwänden und Baugrubenwänden, Hochdruckinjektionsverfahren sowie Böschungs- und Hangsicherungsverfahren zugerechnet.

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Straßenablauf

Ein Straßenablauf (umgangs- und fachsprachlich veraltet auch Gully) ist ein Bauteil der Straßenentwässerung. Es dient der Aufnahme von Oberflächenwasser auf befestigten Flächen und führt dieses unterirdischen Entwässerungseinrichtungen (wie etwa dem Abwasserkanal) zu.

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Straßenentwässerung

Straßenentwässerung hat die Aufgabe, Wasser von der Straße fernzuhalten bzw. schnell abzuführen, da der Baukörper der Straße und die Verkehrssicherheit durch Wasser gefährdet werden können. Die Planung der Entwässerungseinrichtungen an Straßen erfolgt heute in Deutschland auf der Grundlage der Richtlinien für die Anlage von Straßen (RAS), genauer der RAS-Ew (Ew für Entwässerung).

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Strassen- und Wegebau

Der Straßen- und Wegebau umfasst den Entwurf, die Herstellung und die Erhaltung von Straßen und Wegen. Im weiteren Sinne ist der Straßen- und Wegebau Bestandteil des Verkehrswegebaus und zählt damit zu den Teilbereichen des Bauingenieurwesens. Zu den Aufgaben des Straßen- und Wegebaus gehört das Herstellen und Erhalten von Verkehrswegebefestigungen für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger. Die Anwendung der Straßenbautechnik ist notwendig, da gewachsener Boden die Belastungen nicht aufnehmen kann. Der Straßenbau arbeitet eng mit dem Erdbau zusammen, da im Zuge von traßenbaumaßnahmen in aller Regel Boden in seiner Lage verändert werden muss. Er ist im innerstädtischen Bereich die Fortsetzung der Verkehrsplanung und außerhalb der Ortschaften die Fortsetzung der Stadtplanung. Der Straßen- und Wegebau berührt auch andere Bereiche des Bauingenieurwesens, wie den Brückenbau oder den Grundbau. Gegebenenfalls muss zunächst mit schweren Baumaschinen eine Trasse erstellt werden. Für die Entwässerung kann eine Kanalisierung erforderlich sein.

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