Lexikon

Suche nach Begriffen im Glossar (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer TrefferKlingt ähnlich wie ...
Begriff Definition
Bauherr

Der Bauherr (kurz BH) ist im Baurecht der rechtlich und wirtschaftlich verantwortliche Auftraggeber bei der Durchführung von Bauvorhaben. Als Bauherr gilt, wer im eigenen Namen oder für eigene oder fremde Rechnung Bauvorhaben vorbereitet oder ausführt oder vorbereiten oder ausführen lässt. Er kann sowohl eine natürliche Person als auch eine juristische Person sein.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauingenieurwesen

Das Bauingenieurwesen ist eine Ingenieurwissenschaft, die sich mit der Konzeption, Planung, Konstruktion, Berechnung, Herstellung und dem Betrieb von Bauwerken des Hoch-, Tief- und Wasserbaus auseinandersetzt. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls Fragen des technischen Umweltschutzes, beispielsweise lärmtechnische und Schadstoffuntersuchungen, behandelt.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauleitung

Die Bauleitung (BL, gemäss HOAI auch „Objektüberwachung (Bauüberwachung oder Bauoberleitung)“) leitet eine Baustelle oder Teile einer Baustelle. Sie ist für die ordnungsgemäße Ausführung der Bauarbeiten verantwortlich. Der Begriff wird sowohl für die Bauleitung des Auftraggebers (Bauherrn) als auch für die Bauleitung des Auftragnehmers (Bauunternehmen) verwendet.

Quelle: www.wikipedia.de

Baumaschinen

Baumaschinen, auch als Baugeräte oder Baufahrzeuge bezeichnet, sind stationäre, semimobile oder mobile Maschinen, die meistens verbrennungs- oder elektromotorische Antriebe besitzen und mit denen in der Regel Baustoffe und Bauhilfsstoffe transportiert oder im Sinne des Baufortschrittes verändert werden. Sie werden sowohl im Bauhaupt- als auch im Baunebengewerbe eingesetzt. Ein in der Bauwirtschaft gebräuchliches Verzeichnis der Baugeräte wird durch die Baugeräteliste gegeben. Viele Maschinen lassen sich nicht immer eindeutig den Baugeräten zuteilen, da sie neben ihrem Einsatz im Baugewerbe auch in der Gewinnungsindustrie (Bergbau oder Tagebau), der Landwirtschaft oder im Deponiebetrieb Verwendung finden.

Diese Liste von Baumaschinen und Baugeräten eröffnet einen Überblick über die Vielfalt von Baumaschinen und Baugeräten der Gegenwart und nennt deren typische Einsatzgebiete. Die Entwicklungsgeschichte einzelner Baumaschinen wird im jeweiligen Artikel erläutert. Kleingeräte, Bauhilfsstoffe (Schalung und Gerüste) oder Werkzeuge sowie Gleisbaugeräte und Wasserbaufahrzeuge sind nicht Teil dieser Liste. Reine Bergbaumaschinen, wie etwa Schaufelradbagger, werden ebenfalls nicht in der Liste erwähnt.

Quelle: www.wikipedia.de

Baustelle

Eine Baustelle ist der Ort, an dem Bauarbeiten durchgeführt werden. Zur Baustelle gehören auch die Flächen auf dem Baugrundstück oder in seiner unmittelbaren Umgebung, auf welchen Gerüste aufgestellt, Baumaterialien gelagert oder die Baustelleneinrichtungen untergebracht werden. Darüber hinaus gehören zu ihr auch Flächen für die Verkehrssicherung.

Man unterscheidet zwischen ortsgebundenen Baustellen und ortsungebundenen, mobilen Baustellen, die auch Wanderbaustellen genannt werden, sowie nach der Dauer zwischen Tagesbaustellen und Dauerbaustellen.

Baustellen, oder auch Arbeitsstellen, die im Bereich von Straßen stattfinden, benötigen eine sogenannte verkehrsrechtliche Anordnung durch die zuständigen Behörden. Die verkehrsrechtliche Anordnung ist in der Regel in Verbindung mit einem Verkehrszeichenplan zu beantragen. Arbeiten im Gültigkeitsbereich der StVO ohne Anordnung sind nicht zulässig (Ausnahmen sind Notfälle, in denen sofortige Absicherung im Zuge des Notstandsrechtes zur Schadensabwehr notwendig ist ); der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit gemäß StVO kann vorliegen und es somit zur Verhängung einer Geldbuße und/oder zu „Punkten“ in Flensburg kommen. Auch das Abweichen von der verkehrsrechtlichen Anordnung oder ein nachweisbares Unterlassen der Kontrolle der Baustellensicherung (geregelt u.a. in ZTV SA) kann, besonders im Falle eines Unfalles (vor allem bei Personenschaden), zu strafrechtlichen Verfahren führen.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauwerk

Ein Bauwerk ist eine von Menschen errichtete Konstruktion mit ruhendem Kontakt zum Untergrund. Es ist in der Regel für eine langfristige Nutzungsdauer konzipiert.

Die meisten Bauwerke sind auf einem Baugrundstück fest mit dem Untergrund verbunden und somit unbeweglich (vgl. Immobilie). Transportable oder demontable Strukturen, wie zum Beispiel fliegende Bauten, leicht demontierbare Brücken, Behelfsmasten und so weiter werden in der Regel nicht als Bauwerk bezeichnet. Da die Übergänge aber oft fließend sind, spricht man auch von temporären Bauwerken.

Gebäude ist ein Unterbegriff von Bauwerk. Der heutige Sprachgebrauch nennt Gebäude aber auch Bauwerk, wenn sie einen besonderen Wert, eine herausragende ideelle Bedeutung oder starke Monumentalität besitzen.

Im deutschen Baurecht fallen Bauwerke unter den Oberbegriff der Baulichen Anlagen, der in den jeweiligen Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer definiert ist.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauwerk

Ein Bauwerk ist eine von Menschen errichtete Konstruktion mit ruhendem Kontakt zum Untergrund. Es ist in der Regel für eine langfristige
Nutzungsdauer konzipiert. Die meisten Bauwerke sind auf einem Baugrundstück fest mit dem Untergrund verbunden und somit unbeweglich (vgl. Immobilie). Transportable oder demontable Strukturen, wie zum Beispiel fliegende Bauten, leicht demontierbare Brücken, Behelfsmasten und so weiter werden in der Regel nicht als Bauwerk bezeichnet. Da die Übergänge aber oft fließend sind, spricht man auch von temporären Bauwerken. Gebäude ist ein Unterbegriff von Bauwerk. Der heutige Sprachgebrauch nennt Gebäude aber auch Bauwerk, wenn sie einen besonderen Wert, eine herausragende ideelle Bedeutung oder starke Monumentalität besitzen.Im deutschen Baurecht fallen Bauwerke unter den Oberbegriff der Baulichen Anlagen, der in den jeweiligen Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer definiert ist.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauwesen

Der Begriff Bauwesen bezeichnet übergreifend das Fachgebiet, das sich mit allen Aspekten des Bauens im Sinne der Errichtung von Baulichen Anlagen
bzw. Bauwerken beschäftigt. Der Begriff umfasst alle Themen, Arbeitsbereiche und Fachdisziplinen, die mit dem Bauen im o.g. Sinne zu tun haben, sowohl die beteiligten des Bauprozesses als auch die gesamte Bauwirtschaft, Baukunst und Bautechnik. Die einzelnen Fachdisziplinen dagegen betrachten das Bauen in der Regel unter bestimmten Blickwinkeln. So stehen im Bauingeniurswesen eher technische Fragen im Mittelpunkt, während die Architektur stärker gestalterische und Nutzungsaspekte bearbeitet. Die Akteure des Bauwesens sind „die am Bau beteiligten“ (übliche zusammenfassende Bezeichnung): Der Bauherr, die Planer (Architekten und Fachingenieure), die ausführenden Unternehmen, der (spätere) Nutzer, die Bauleitung und Bauüberwachung sowie die Baugenehmigungsbehörden.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauwesen und Raumordnung

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung. Es hat seinen Hauptsitz im Schloss Deichmannsaue im Bonner Ortsteil Mehlem und Niederlassungen in Berlin. Das BBR verfügt
circa über 900 Mitarbeiter, wovon circa 180 dem BBSR angehören. Das Bundesamt entstand 1998 durch die Zusammenlegung der Bundesbaudirektion und der Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung und wurde zum 1. Januar 2004 um die Bundesbauämter I und II der Oberfinanzdirektion Berlin erweitert. Das BBR betreut die wichtigsten Bundesbauten im In- und Ausland und unterstützt die Bundesregierung durch fachlich-wissenschaftliche Beratung auf den Gebieten des Bau- und Wohnungswesens, der Raumordnung und des Städtebaus. Das BBR ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen. Seit 1998 veröffentlicht das Amt ein Jahrbuch „Bau und Raum“, in welchem die wichtigsten Bau- und Forschungsvorhaben des Bundes veröffentlicht werden. Das Jahrbuch erscheint deutsch-englisch und ist im Buchhandel erhältlich. Derzeitige Präsidentin ist Rita Ruoff-Breuer. Vizepräsidentin und Direktorin des integrierten Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung ist Elke Pahl-Weber.

Quelle: www.wikipedia.de

Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft (auch Baugewerbe) ist ein Wirtschaftszweig, der Planungs- und Ausführungsleistungen aller Art erbringt, die zur Errichtung von Bauwerken dienen. Maßgeblicher Träger der Bauwirtschaft sind Bauunternehmen verschiedener Gewerke. Nicht Teil der Bauwirtschaft sind die Baustoffindustrie, Baubehörden und Bauforschungsinstitute sowie Bauträgergesellschaften.

Quelle: www.wikipedia.de

Belebtschlammverfahren

Das Belebtschlammverfahren (auch kurz Belebungsverfahren; engl.: activated sludge process) ist ein Verfahren zur biologischen Abwasserreinigung
in Kläranlagen. Dabei wird das zumeist kommunale Abwasser durch die Stoffwechsel-Aktivität von aeroben chemoorganoheterotrophen Mikroorganismen,
dem sogenannten Belebtschlamm, weitestgehend von organischen Verunreinigungen befreit, also gereinigt. Das Verfahren setzt nach der Filterung der
Grobanteile ein, die entwässert, separiert und verbrannt werden.

Quelle: www.wikipedia.de

Beton

Beton ist ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung bzw. Betonzuschlag (Sand und Kies oder Splitt) und Anmachwasser. Er kann außerdem Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel enthalten. Zusammen mit Baustahl oder Spannstahl kann Stahlbeton bzw. Spannbeton hergestellt werden. Es
kann aber auch mit dem Zusatz von Fasern (Stahl, Kunststoff oder Glas) ein Faserbeton, bzw. Stahlfaserbeton hergestellt werden.
Das Wort „Beton“ kommt aus dem Französischen und wurde erstmals von Bernard de Bélidor in einem Buch über Architektur erwähnt.
Der Zement dient als Bindemittel, um die anderen Bestandteile zusammenzuhalten. Die Festigkeit des Betons entsteht durch Auskristallisierung der
Klinkerbestandteile des Zements, wodurch sich kleinste Kristallnadeln bilden, die sich fest ineinander verzahnen. Das Kristallwachstum hält über
Monate an, sodass die endgültige Festigkeit erst lange nach dem Betonguss erreicht wird. Es wird aber, wie in der DIN 1164 (Festigkeitsklassen
von Zement), angenommen, dass bei normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen nach 28 Tagen die Normfestigkeit erreicht ist.
Das künstliche Gestein Beton hat zwei besondere zeitabhängige Eigenschaften. Erstens erfährt es durch die Austrocknung eine Volumenabnahme bzw.
Verkürzung, was als Schwinden bezeichnet wird. Zweitens verformt er sich unter Last ohne Lastzuwachs, das so genannte Kriechen. Der größte Teil
des Wassers entweicht nicht durch Austrocknung, sondern wird als Kristallwasser im Beton gebunden. Er trocknet also nicht, vielmehr bindet er ab.
Das bedeutet, der zunächst dünnflüssige Zementleim (Zement + Wasser) steift an, erstarrt und wird schließlich fest, je nach Zeitpunkt und Ablauf
der chemisch-mineralogischen Reaktion des Zements mit dem Wasser, der Hydratation. Durch das Wasserbindevermögen des Zementes kann der Beton, im
Gegensatz zum gebrannten Kalk, auch unter Wasser erhärten und fest bleiben. Doch im Gegensatz zu gebranntem Kalk nimmt Beton, einmal erhärtet,
Wasser auf und gibt es nicht wieder ab, wodurch Feuchtigkeitsprobleme entstehen können.

Quelle: www.wikipedia.de

Bitumendickbeschichtung

Die Bitumendickbeschichtung ist eine bautechnische Bezeichnung für mehrlagig aufgebrachte Schichten aus kunststoffmodifizierten Bitumenemulsionen (KMB), wie z. B. Polymerbitumen und Elastomerbitumen. Diese wurden als Ergänzung zu den weithin bekannten und bereits seit langen verwendeten Abdichtsystemen der Bauwerksabdichtung aus Folien oder Bitumenbahnen entwickelt („Schwarze Wanne“). Bei den Dickbeschichtungen werden die Anforderungen gemäß der DIN 18195 durch anforderungsbedingte (Lastfall) Schichtstärken erreicht.

Quelle: www.wikipedia.de

BMVBS

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ist ein Ministerium der Bundesrepublik Deutschland (siehe auch Bundesregierung). Sein erster Dienstsitz befindet sich in Berlin, sein zweiter – personell jedoch stärker besetzter Dienstsitz – in Bonn.

Quelle: www.wikipedia.de

Boden

Der Boden (von althochdt.: bodam) ist der oberste Teil der Erdkruste, der praktisch immer auch belebt ist. Nach unten wird der Boden von festem oder lockerem Gestein begrenzt, nach oben meist durch eine Vegetationsdecke sowie die Atmosphäre. Dort wo die oberste Erdschicht wasserbedeckt ist, also in Seen, Flüssen und Meeren, spricht man meist eher von Sedimenten als von Böden. Je nach Sichtweise und Wissenschaftsdisziplin lässt sich ?Boden? unterschiedlich definieren.

Quelle: www.wikipedia.de