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Begriff Definition
Grabenverbau

Als Grabenverbau werden bauliche Maßnahmen und Einrichtungen zur Abstützung und Sicherung von Graben-, Gruben- und Schachtwänden im Bereich von
Aufgrabungen bezeichnet. Im Gegensatz zum Baugrubenverbau stützen sich die seitlichen Sicherungen gegenseitig ab. Aus Sicherheitserwägungen und aus Gründen des Arbeitsschutzes dürfen Gräben, Gruben und Schächte in der Regel bis maximal 1,25 m Tiefe senkrecht frei ausgeschachtet werden. Eine Überschreitung dieser Tiefe ist ohne weitergehende Sicherungsmaßnahmen nur bei entsprechenden Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel standfestem Boden (Fels), möglich. Die Voraussetzungen dazu sind in der DIN 4124 geregelt. Bei nicht standsicherem Boden oder der Überschreitung der Tiefe wird ein Verbau und/ oder eine Abböschung der Seitenwände notwendig. Je nach Anforderung kommen dabei verschiedene Verbauausführungen zum Einsatz. Diffenziert wird nach waagerechtem und senkrechtem Verbau sowie unterschiedlichen, geprüften und zugelassenen, Verbausystemen.

Quelle: www.wikipedia.de

Grader

Ein Grader, auch Planierer, Erdhobel oder Straßenhobel genannt, ist eine Baumaschine, die eingesetzt wird, um große ebene Flächen zu erstellen. Typische Grader haben drei Achsen. Weniger verbreitet sind kleine, zweiachsige Grader. Der Motor und das Führerhaus sind meist über den hinteren beiden Achsen angebracht, die vordere dritte Achse ist lenkbar, in der Mitte befindet sich ein breiter Schild, die sogenannte Schar. Die Schar ist bei den meisten Gradern 360° drehbar, kippbar (Schnittwinkelverstellung), seitlich verschiebbar und beidseitig ca. 90° anstellbar. Ein typisches Einsatzgebiet für Grader ist der Straßenbau, wo ein ebener Unterbau für den Asphalt benötigt wird.

Man unterscheidet Grader (wie bei Baumaschinen oft üblich) nach dem Einsatzgewicht. Weitere Merkmale sind Motorleistung und Scharbreite in Fuß. Maßgeblich ist jedoch das Gewicht. Die anderen Faktoren sind auf das Einsatzgewicht abgestimmt.

Quelle: www.wikipedia.de

Hochbau

Der Hochbau ist das Teilgebiet des Bauwesens, das sich mit der Planung und Errichtung von Bauwerken befasst, die mehrheitlich oberhalb der Geländelinie liegen. (z. B.: Gebäude wie Wohnhäuser oder Türme). Bauwerke, die sich mehrheitlich unterhalb oder auf der Geländelinie befinden, werden dem Tiefbau zugeordnet.

Die Planung von Hochbauten liegt im Wesentlichen im Aufgabenbereich der Architekten, traditionell übernehmen sie auch während der gesamten Projektabwicklung die Koordination aller am Bau Beteiligten und führen die Ergebnisse aller Planbeteiligten in ihren Planunterlagen zusammen.
Auch Bauingenieure sind nach den Landesbauordnungen zur Planung von Hochbauten berechtigt. Gerade bei größeren Bauvorhaben ist heute eine starke
Untergliederung des traditionellen Aufgabenbereichs des Architekten und des Ingenieurs auf zahlreiche Spezialisten, wie Projektsteuerer, Entwurfsplaner, Ausführungsplaner, örtliche Bauleitung und SiGeKo zu verzeichnen. Weitere am Bau beteiligte Planer sind Tragwerksplaner, Fachingenieure insbesondere zur technischen Gebäudeausrüstung sowie beratende Ingenieure zu besonderen Themenbereichen. Der Tragwerksplaner (umgangssprachlich Statiker) – ein Tätigkeitsbereich der Bauingenieure – übernimmt oftmals auch Aufgaben im Bereich der Bauphysik wie Wärme- und Brandschutznachweise. Die Fachingenieure zur technischen Gebäudeausrüstung planen in Entwurfs- und Ausführungsplanung die technische Ausstattung des Gebäudes. Diese Planung beinhaltet die Anlagentechnik zur Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroausstattung entsprechend der späteren Gebäudenutzung.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von beratenden Ingenieuren, die ihren Fachgebieten entsprechend, weitere Aspekte eines Gebäudes planerisch betreuen (z. B. Klimaplanung, Lichtplanung, Planungen zum baulichen Schallschutz, Planungen zum Brandschutz, etc.). Die Ausführungsplanungen
aller am Bau beteiligten Planer werden dann von den Handwerkern der verschiedenen Gewerke des Bauwesens realisiert.

Quelle: www.wikipedia.de

Hydraulikbagger

Siehe auch Bagger

Hydraulikhammer

Der Hydraulikhammer, oder auch Abbruchhammer ein Bagger-Anbaugerät, welches, ähnlich einem Drucklufthammer, zur Zerstörung von Bauteilen wie zum
Beispiel Stein und Beton eingesetzt wird. Im Gegensatz zu etwa Abbruchzangen kann ein Hydraulikhammer nur Material brechen und nicht etwa
Armierungen schneiden. Der Hydraulikhammer wird an ein geeignetes Trägergerät (zum Beispiel Bagger) angebaut. Das Trägergerät versorgt den Hammer mit hydraulischen Druck in Form von Ölfluß, welches über Hochdruckschläuche in den Hammer gepumpt wird. Dort erzeugt das Öl Druck auf einen Speicher (zum Beispiel Stickstoff-Speicher mit Membrane), der dann ruckartig diesen Druck auf den darunter liegenden Schlagkolben freigibt. Das Öl strömt durch den
Ausgangsschlauch wieder aus dem Hammer heraus. Üblicherweise ist zur Lärm- und Vibrationsdämmung das Schlagwerk in ein geschlossenes, gedämpftes
Gehäuse eingelassen. Dieses Gehäuse ist üblicherweise oben etwas breiter, da dort das Schlagwerk, die hydraulische Steuerung sowie Verteilung
sitzt und unten etwas schmaler, da dieser Teil nur zur Führung des Meißels durch die Meißelbuchse und die Sperrachsen/Haltekeile benötigt wird.
Die so erzeugte Energie wird auf das Einsteckwerkzeug, den Meißel, übertragen und gelangt dann auf das zu zerstörende Material, zum Beispiel
einen Stein, Fels oder eine Betondecke. Der Meißel wird auf seinem Weg durch die Meißelbuchse durch Haltekeile im unteren Bereich des Hammers
aufgehalten. Um diese Haltekeile und die Buchse nicht zu beschädigen ist es notwendig, den Hammer so selten wie möglich leer, d.h. ohne
Untergrund, zu betreiben. Um verschiedene Materialien zu bearbeiten werden als Einsteckwerkzeuge Spitz-, Flach-, oder Stumpfmeißel verwendet.
Zum Betrieb eines Hydraulikhammers ist zum einen die richtige Einstellung des hydraulischen Drucks (in Bar) und zum zweiten die richtige
Einstellung der Ölflusses (in l/min) an der hydraulischen Pumpe am Trägergerät notwendig. Des Weiteren muss auf die Öltemperatur und den
Gegendruck auf der Rückfluss-Ölleitung geachtet werden. Ein Montabert BRH 501 der 1980er Jahre mit gut 1000 kg Gewicht benötigte in etwa 80 bar
Druck und 110-140 Liter Öl in der Minute. Daraus wurden etwa 1600 J Schlagenergie bei maximal 400 Schlägen in der Minute generiert. Ein
vergleichbarer Hydraulikhammer heutzutage, etwa der LST XB 1100 iS, benötigt 85-130 l/min, allerdings bei bis zu 140 bar, was in einer Kraft um
2000 J bei bis zu 1060 Schlägen in der Minute resultiert. Geräte dieser Größenklasse werden an Trägergeräte von 12-22 t montiert.

Quelle: www.wikipedia.de

Kanalisation

Eine Kanalisation ist eine Anlage zur Sammlung und Ableitung von Schmutzwasser, Regen- und Schmelzwasser durch unterirdische Kanäle. Zur Kanalisation gehören neben dem Kanalnetz (in Norddeutschland Siel genannt) auch Sammel-, Pump-, Absperr- und mechanische Reinigungsanlagen. Das gesammelte Abwasser wird zur Abwasserbehandlungsanlagen (Kläranlagen) transportiert oder direkt in Gewässer, in diesem Zusammenhang als Vorfluter bezeichnet, eingeleitet.

Kanalisation deckt sich teilweise mit dem Begriff Entwässerungsanlage (gem. DIN EN 752-1:1995 "...ein System von Rohren und Zusatzbauten zur Ableitung von Schmutzwasser- und/oder Regenwasser zu einer Senkgrube, Kanalisation oder sonstigen Entsorgungseinrichtung...")

Quelle: www.wikipedia.de

Know-how

Beim Know-how (engl., „Gewusst-wie“) handelt es sich um Fähigkeiten und Wissen über prozedurale Vorgänge. Darunter fallen Lösungswege und -
prozesse oder Lösungen zu den verschiedensten Problemen, wie z. B. in der Wissenschaft, im Bankwesen, in der Verwaltung, bei Dienstleistungen und
in der Technik. Zu einem großen Teil handelt es sich um implizites Wissen.

Know-how gehört auch zu den Begriffen, die in das Modernisierungsparadigma einer Gesellschaft gehören. Es ist von der Terminologie her also nicht mit Wissen, Fortschritt usw. identisch, auch wenn es nicht selten so undifferenziert verwendet wird.

Quelle: www.wikipedia.de

Kontrollschacht

Ein Kontrollschacht (auch Einstiegschacht oder Revisionsschacht) ist ein Schachtbauwerk, das zur Überprüfung, Unterhaltung und Reinigung von Rohrleitungen dient. Diese Schachtbauwerke unterbrechen Rohrleitungssysteme für Schmutz-, Misch- oder Regenwasser und sind Bestandteil der kommunalen Abwasserentsorgung. Sie bestehen in der Regel aus Betonfertigteilen, Mauerwerk, Faserzement, Polymerbeton und werden in zunehmenden Maße aus Kunststoff eingebaut.

Quelle: www.wikipedia.de

Kühlanlagen

Kühlung oder Abkühlung ist ein Vorgang, bei dem einem System oder Gegenstand Wärme bzw. thermische Energie entzogen wird. Sprachlich wird deshalb
auch Entwärmung als korrektere Bezeichnung für die Kühlung verwendet. In der Technik bezeichnet Kühlung alle Maßnahmen, die dem Abführen der entstehenden Verlustwärme technischer Komponenten an die Umwelt dienen. Erwünschte Kühlung wird genutzt, um vor Überhitzung zu schützen, bestimmte temperaturabhängige Eigenschaften zu erreichen und zu erhalten oder auch für Konservierungszwecke bei Biomaterial. Unerwünschter Wärmeentzug kann durch Isolierung oder Erwärmung kompensiert werden, wobei man bei Lebewesen von einer Unterkühlung bzw. Erfrierung spricht.

Quelle: www.wikipedia.de

Künette

Mit Künette (mundartl. Kinette, frz. Cunette, ital. cunetta) wird eine grabenförmige offene Ausschachtungsform bezeichnet, wie sie im Tief- und Wasserbau Verwendung findet. Das Wort leitet sich aus der lateinischen Wortfamilie cuneatus/cuneolus/cuneus ab. Diesen Wörter liegt der Begriff  „keilförmig“ zugrunde.

Quelle: www.wikipedia.de

Lastkraftwagen


Als Lastkraftwagen (schweizerisch: Lastwagen oder Camion) bezeichnet man Kraftfahrzeuge mit starrem Rahmen, die ausschließlich oder hauptsächlich zur Beförderung von Gütern bestimmt sind. Die übergeordnete Kategorie ist Nutzfahrzeug, darüber Fahrzeug. Als Abkürzungen für Lastkraftwagen werden Lkw oder LKW (in der Schweiz LW) verwendet. Dieser Artikel befasst sich mit dem umgangssprachlichen Lastwagen oder Laster. Ein solcher besteht im Allgemeinen aus einem tragenden Chassis, meistens ein Leiterrahmen, einem geeigneten Antrieb, einer Fahrerkabine und einem zum Tragen der Last bzw. Ladung bestimmten Aufbau. Beschrieben werden sollen hier aber nur leichte, mittelschwere und schwere Lkw, nicht jedoch Fahrzeuge, die je nach Zulassung sowohl als PKW als auch als Lkw gelten können. Diese Kleinlaster und Lieferwagen finden sich unter Kombinationskraftwagen, Kleintransporter, Kastenwagen, Hochdachkombi und
Pritschenwagen. Ebenfalls nicht beschrieben werden die nur unter besonderen Bedingungen oder gar nicht zum Straßenverkehr zugelassenen
Spezialfahrzeuge wie Schwertransportfahrzeuge, Muldenkipper oder große Mobilkrane.

Quelle: www.wikipedia.de

LKW

Siehe auch Lastkraftwagen

Maschinen

Maschinen werden von Menschen als technische Arbeits- bzw. Hilfsmittel vor allem für mechanische Einwirkung verwendet. In der Vergangenheit stand der Energie- und/oder Stofffluss im Vordergrund. Der Informationsfluss spielte zuerst in feinmechanischen Geräten eine Rolle, ist heute aber in fast allen Maschinen von Bedeutung (Automatisierung). Am Anfang wurde von ihnen nur eine Verstärkung der eigenen Kräfte erwartet. Es folgte die Entlastung des Menschen von jeglicher körperlicher und sogar von geistiger Arbeit durch Maschinen und Geräte. Sie übernehmen vor allem Routine- und gefährliche Arbeiten.

Jede Maschine enthält individuell angefertigte Einzelteile, wie wenigstens Gestell und Gehäuse. Einen erheblichen Anteil nehmen Teile mit einer Standardfunktion ein, diese Maschinenelemente werden gesondert als Massenartikel produziert. Fixe Maschinenelemente sind zum Beispiel Schrauben und Dichtungen, bewegliche Elemente sind zum Beispiel Zahnräder und Hebel.

Quelle: www.wikipedia.de

Metapher

Die Metapher (griechisch „Übertragung“, „anderswohin tragen“) ist eine rhetorische Figur, bei der ein Wort nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen Bedeutung gebraucht wird, und zwar so, dass zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen gemeinten eine Beziehung der Ähnlichkeit besteht.

Quelle: www.wikipedia.de

Mikroorganismen

Mikroorganismen, manchmal umgangssprachlich auch „Mikroben“ genannt, sind mikroskopisch kleine Lebewesen, die als einzelne Individuen mit bloßem Auge in der Regel nicht zu erkennen sind. Ihre Größe unterscheidet sich stark. Die meisten Mikroorganismen sind Einzeller, einige sind Mehrzeller. Beispiele für Mikroorganismen sind Bakterien (Beispiel: zur Herstellung von Sauermilchprodukten verwendete Milchsäurebakterien), viele Pilze (Beispiel: für Gärungen und zum Backen verwendete Hefen), mikroskopische Algen (Beispiel: die zur Ergänzung der Nahrung verwendeten Chlorellen), und Protozoen (Beispiel: Pantoffeltierchen Paramaecium und die Malaria-Erreger Plasmodium). Je nach Definition des Begriffs Lebewesen können Viren zu den Mikroorganismen gerechnet oder ausgeschlossen werden. Da Viren keinen Stoffwechsel besitzen, gelten sie nicht als Organismen, wenn der Besitz eines Stoffwechsels in die Definition Lebewesen einbezogen wird, anderenfalls werden sie zu den Mikroorganismen gerechnet.

Quelle: www.wikipedia.de