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Begriff Definition
Raupenketten

Gleiskettenfahrzeuge oder Kettenfahrzeuge fahren auf eigenen Flach-Gliederketten (auch Gleisketten oder Raupenketten genannt). Zusammen mit dem
motorischen Antrieb und dem Chassis haben sie ein sogenanntes Kettenlaufwerk. Vorteile von Fahrzeugen mit Kettenlaufwerken gegenüber Radfahrzeugen sind zum einen die Verteilung der Masse bzw. der Gewichtskraft des Fahrzeugs  auf eine größere Fläche und damit eine Verringerung des Drucks auf den Untergrund. Zum anderen wird die Aufstandsfläche erheblich vergrößert und erfasst dabei in unebenem Gelände mehr Aufstandspunkte, wodurch das Fahrzeug eine gleichmäßigere Fahrbewegung erreicht. Die Geländegängigkeit wird insgesamt enorm erhöht.

Quelle: www.wikipedia.de

REACH-Verordnung

Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Durch REACH wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert und vereinfacht.

Quelle: www.wikipedia.de

Regenwasserversickerung

Als Versickerung wird in der Wassertechnik das Einbringen von Niederschlagswasser (Regenwasser, Schnee) über technische Versickerungsanlagen in den Untergrund bezeichnet. Hierbei kann es sich um unbelastetes oder belastetes Wasser handeln. Man könnte die Einbringung von belastetem Niederschlagswasser auch als Verrieselung bezeichnen. Die Einbringung der belasteten, zu behandelnden Wässer (meist vorbehandeltes Schmutzwasser)
in den Untergrund erfolgt durch eine dem Schutz des Grundwassers entsprechenden Reinigung in einer Rieselstrecke (Sickerstrecke).

Die Versickerung von Regenwässern wird insbesondere zur Ableitung von Niederschlagswässern von Siedlungsräumen und Verkehrsflächen verwendet,
wenn keine geeignete Kanalisation oder Vorfluter vorhanden sind. In der modernen Entsorgungstechnik wird dieses Verfahren auch aus Gründen der
Wasserhaushaltes eingesetzt, um der Verminderung der Grundwasserneubildung durch die Flächenversiegelung der Landschaft entgegenzuwirken und den
Wasserrückhalt zu verbessern. Dabei muss Beachtung finden, dass sowohl der Regen als auch die Abschwemmungen von Oberflächen zumeist belastet sind. Vor ihrer Versickerung sind diese daher unter Umständen vorzureinigen bzw. die Versickerung über eine bakterienreiche Humusschicht (belebte Bodenzone) zu führen. Dieses Verfahren nähert sich der Verrieselung an, da dabei vor dem Erreichen des Grundwassers eine Vorreinigung in der Sickerstrecke erfolgt.
In Deutschland sind die Anforderungen an Versickerungsanlagen (für Niederschlagswasser) im DWA-Arbeitsblatt 138 Planung, Bau und Betrieb von
Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) festgelegt. (ISBN 3-937758-66-6 Stand April 2005).

Das Arbeitsblatt A 138 unterscheidet

    -Flächen-Versickerung
    -Becken-Versickerung
    -Mulden-Versickerung
    -Mulden-Rigolen-Versickerung
    -Rigolen-Versickerung
    -Rohr-Rigolen-Versickerung
    -Rohr-Versickerung
    -Schacht-Versickerung

Zur Auslegung der Anlagen ist zu beachten, dass der Anfall des Niederschlagswassers diskontinuierlich ist und daher oft Speichereinrichtungen
sinnvoll sind, um mit kleinen Versickerungsflächen auszukommen. Die Versickerung kann auch bei der künstlichen Anreicherung des Grundwassers zur Nutz- und Trinkwassergewinnung angewandt werden. In NRW sowie einigen vor allem ländlichen Gegenden ist es gesetzlich vorgeschrieben, anfallendes Regenwasser im eigenen Garten versickern zu lassen. Einerseits soll dadurch der Grundwasserhaushalt erhalten werden, andererseits kann die Regenwasserkanalisation schwächer und damit billiger ausgeführt werden. Vor dem Bau einer Versickerungsanlage sollte der anstehende Boden auf seine Versickerungsfähigkeit (Kf-Wert) untersucht werden. Sande gelten als  sehr wasserdurchlässig, Tone als stauend bzw. abdichtend. Vor dem Bau einer Versickerungsanlage muss ferner die Höhe des vorhandenen Grundwasserspiegels untersucht werden. Meistens sind Versickerungsanlagen auf privaten Wohngrundstücken genehmigungsfrei. Für Versickerungsanlagen auf gewerblich genutzten Grundstücke und im öffentlichen Raum ist eine Genehmigung der unteren Wasserbehörde erforderlich.

Quelle: www.wikipedia.de

Ressource

Eine Ressource, „Mittel, Quelle“, von lateinisch resurgere, „hervorquellen“) ist ein Mittel, um eine Handlung zu tätigen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. Meist werden darunter Betriebsmittel, Geldmittel, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen und (Arbeits-) Zeit verstanden, in der Psychologie auch Fähigkeiten, Charaktereigenschaften oder eine geistige Haltung, in der Soziologie auch Bildung, Gesundheit und Prestige. In Managementprozessen und in der Technik wird die Zuteilung von Ressourcen als Ressourcenallokation bezeichnet. Üblich ist die französische Schreibweise, „Ressource“, und eine daran angelehnte Aussprache. Die englische Variante „Resource“ ist nach deutscher Rechtschreibung falsch, wird aber im Computerumfeld teilweise verwendet.

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Rigolenversickerung

Eine Rigole ist ein unterirdischer Graben, um eingeleitetes Regenwasser aufzunehmen und zu versickern. Dazu ist eine Rigole mit Kies oder anderen, kontakterosionssicher abgestuften Materialien ausgefüllt.

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Rohrleitungen

Rohrleitungen dienen dem Transport von Fluiden (Gase, Flüssigkeiten oder Staubgemische). Bestandteile sind insbesondere Rohre, Rohrformteile, Ausdehnungsstücke, Armaturen, Dichtungen, Verbindungselemente wie Flansche, Fittinge, Verschraubungen, Muffen sowie die Befestigungselemente (Rohrunterstützung). Im weiteren Sinne gehören auch noch die Pumpen zu dieser Zusammenstellung. Diese Einzelteile unterliegen häufig einer Normung. So ist es möglich, eine Rohrleitung wie aus einem Baukasten zusammenstellen zu können. Einzelne Rohrleitungen können zu ganzen Netzen zusammengefügt werden, die einzelnen Netzteile werden gegeneinander durch Erstabsperrungen abgesichert. Rohrleitungen werden in der Nennweite von wenigen Millimetern bis zu einigen Metern ausgeführt und können im Falle einer Pipeline die Länge von Tausenden von Kilometern erreichen. Die Nenndruckstufen können bis zu einigen hundert bar erreichen. Hydraulikrohre haben Außendurchmesser zwischen 4 und 80 mm und sind für Berechnungsdrücke zwischen 120 und 750 bar ausgelegt (nach EN 13480 für Werkstoff P235TR2). Die Wahl der Werkstoffe einer Rohrleitung richtet sich nach statischen und dynamischen Belastungen (z. B.: Nenndruckstufe, Verkehrslasten, Erddrücke, Drücke von innen oder außen, Druckstoß), mechanischen Beanspruchungen (beispielsweise Fließgeschwindigkeiten, Geschiebestoffe), korrosiver Beanspruchung sowie Art und Temperatur des zu transportierenden Materials. Bestimmte konstruktive Festlegungen für Rohrleitungen wie Nenndruckstufe, Werkstoffe, Flanschausführungen, Dichtungen usw. werden in sogenannten Rohrklassen definiert. Je nach Temperatur des zu transportierenden Materials oder der Umgebungstemperatur kann eine Wärmeisolierung, Kälteisolierung oder eine Rohrbegleitheizung oder -kühlung der Rohrleitung erforderlich sein. Rohrleitungen mit einem zulässigen inneren Betriebsdruck von über 0,5 bar sind gemäß der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG ein ?Druckgerät? und dürfen nur in Übereinstimmung mit dieser Richtlinie in Verkehr gebracht werden.

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Rohstoffe

Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, die bis auf die Lösung aus ihrer natürlichen Quelle noch keine Bearbeitung erfahren haben. Sie werden aufgrund ihres Gebrauchswertes aus der Natur gewonnen und entweder direkt konsumiert oder als Arbeitsmittel und Ausgangsmaterialien für weitere Verarbeitungsstufen in der Produktion verwendet.

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Rückhaltebecken

Ein Rückhaltebecken ist ein künstlich angelegtes Becken, das dazu dient, größere Mengen von Wasser zu speichern.

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Schachtabdeckung

Die Schachtabdeckung ist Bestandteil eines Schachtbauwerkes und bildet dessen oberen Abschluss. Sie dient als Einstiegsöffnung für unterirdische Kontrollschächte und wird entweder aus Gusseisen oder Kunststoff hergestellt. Die lichte Weite beträgt 61 oder 80 cm, die Schachtabdeckung besteht aus dem Rahmen und Deckel.Der Deckel kann je nach Anforderung auch als Rost ausgebildet sein und lässt sich beispielsweise mit Hilfe eines Schachthakens abheben.

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Schalung

Die Schalung ist die Gussform, in die Frischbeton zur Herstellung von Betonbauteilen eingebracht wird. Nach dem Erhärten des Betons wird sie im Regelfall wieder entfernt. Die Schalung ist das entsprechende Negativ zum Betonbauteil. Die Geometrie der Schalung wird im Schalplan, die Konstruktion im Schalungsplan dargestellt. Schalungen und ihre Unterkonstruktionen müssen einerseits standsicher sein, um die Frischbetonlasten (vertikal als auch horizontal) abtragen zu
können, und andererseits ausreichend steif, um hohe Maßgenauigkeiten und keine unerwünschten Verformungen zu erhalten. Die Oberflächenausbildung
des fertigen Betonbauteils wird durch die Struktur der Schalhaut bestimmt. Bei den Schalungssystemen gibt es die festen Schalungen oder Standschalungen, wie sie z. B. bei Decken, Wänden und Stützen eingesetzt werden. Daneben kommen bewegliche Spezialschalungssysteme, zu denen die Kletter- und Gleitschalungen gehören, insbesondere bei vertikalen Bauteilen wie Wänden und Schächten, zum Einsatz. Nach dem Einschalen, Bewehren und Betonieren erfolgt im Regelfall das Ausschalen, sofern keine verlorene Schalung eingesetzt wird. Das Ausschalen erfolgt nach einer bestimmten Zeit (Ausschalfrist), die von der Lage der Schalung, der Temperatur, der Betonsorte, der Belastung abhängt. So werden die Seitenschalungen beim Betonieren einer Straße nach zirka fünf Minuten weggezogen. Die Stützen unter bereits ausgeschalten Decken müssen dagegen bis zu 28 Tage stehen bleiben (bei Temperaturen unter 5°C entsprechend länger).

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Schaufelradbagger

Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger – mit Ausmaßen von mehreren hundert Metern – werden im Braunkohlebergbau eingesetzt.

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Schürfraupe

Eine Schürfraupe (auch Schürfkübelraupe) verbindet das Konstruktionselemente des Raupenfahrwerks einer Planierraupe und eines heb- und senkbaren Kübels des Scrapers. Die Schürfraupe gehört zur Gerätegruppe der Bagger, speziell zu den Flachbaggern. Entwickelt wurde die Schürfraupe vom Baumaschinenkonzern Menck & Hambrock in Hamburg als Gerät zum Erstellen von Panzergräben im 2. Weltkrieg. Alle heute existierenden Schürfraupen basieren auf der von Menck entwickelten Grundkonstruktion. Veränderungen gibt es in erster Line am Fahrwerk und Antrieb.

Die Schürfraupe hat folgende Arbeitsweisen:

    -Boden lösen: Der Kübel wird bis zur gewünschten Tiefe (bis ca. 47 cm) gesenkt und in das abzutragende Erdmaterial vorgetrieben.
    -Laden: Im 1. oder 2. Vorwärtsgang wird der Kübel gefüllt. Die Schürfstrecke beträgt je nach Größe der Maschine 20 m bis 40 m. Der

Schürfvorgang dauert etwa 20 s bis 40 s.
    -Transportieren: Der Kübel wird angehoben.
    -Einbauen: Das Material wird aus dem Kübel durch eine hydraulisch angetriebene Rückwand nach vorn aus dem Kübel gedrückt. Dabei ergeben sich

verschiedene Einbauvarianten:
   -Flächiger Materialauftrag indem gleichzeitig mit dem Ausstoßen vorwärts oder rückwärts gefahren wird, Schüttung auf eine Halde oder Miete,

Ausstoßen über eine Böschungskante. Mit Hilfe eines Dozerschildes ist die Schürfraupe in der Lage, Zusatzarbeiten wie Planierarbeiten und Massenverschiebungen auf kurzen Strecken vorzunehmen. Im Weiteren kann die Schürfraupe mit einer Reißeinrichtung versehen werden. Schürfraupen findet man trotz der spezifischen Vorteile in der Praxis relativ selten, da sie in der Anschaffung und im Unterhalt (Verschleiß an Kettenfahrwerken) relativ teuer und zudem nur einem eingeschränkten Kundenkreis bekannt sind. Einziger weltweit bekannter Hersteller für Schürfraupen ist heute der Baumaschinenhersteller Frutiger Company AG aus Winterthur (Schweiz). Früher baute die japanische Firma Nippon Sharyo die Maschine (SR 2001) mit einem Kübelinhalt von 8,2 m³ (ca. 27 t Gewicht), Bührer die Operator 1030 (weiterentwicklung der SR 85) mit einem Kübelinhalt von ca. 9 m³. Die letzte Neuentwicklung die Schürfraupe SR 3000 Tiger mit einem Kübelinhalt von 18 m³ (ca. 38 t Gewicht) stammt von Frutiger. Alle Maschinen haben eine Schürfbreite von ca. 1,90 m. Die Leistung der Geräte liegen zwischen 200 m³/h bis 450 m³/h je nach eingesetztem Modell bei etwa 100 m Transportentfernung. Die maximale wirtschaftliche Transportentfernung für Hauptmassen beträgt 500 m. Nebenmassen können bis 1000 m weit transportiert werden.

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Setzung

Unter Setzung versteht man im Bauwesen und in den Geowissenschaften die langsame Senkung eines Bauwerks bzw. eines Gesteinskörpers durch allmähliche Verdichtung (Kompaktion) des Untergrundes. Ursache des Absinkens ist meist das Gewicht der darüber lagernden Massen, doch kann die Volumenverkleinerung auch durch Austrocknung und andere Schrumpfungsprozesse verursacht sein. Bei Bauwerken ist ein Großteil der Setzung auf das Nachgeben von aufgelockertem oder aufgefülltem Erdreich bzw. des Baugrundes zurückzuführen. Ihr voraussichtliches Ausmaß kann abgeschätzt werden, wenn man die Bodenstruktur und die allfällige Bauwerkslast kennt. Als Setzung wird auch die Senkung von geschütteten oder eingebauten Boden unter seinem Eigengewicht bezeichnet, was häufig bei unzureichend verdichteten Hinterfüllungen, verfüllten Leitungsgräben, oder auch sehr häufig bei Dämmen beobachtet werden kann.

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Spezialtiefbau


Als Spezialtiefbau werden Verfahren und Methoden bezeichnet, die spezielle Kenntnisse und in der Regel auch spezielle Maschinen zu ihrer Ausführung benötigen und deren Risiken nur durch darauf spezialisierte Unternehmen beherrscht werden. Das Produkt, also beispielsweise ein Düsenstrahlkörper oder ein Bohrpfahl, liegen so tief im Baugrund, dass eine direkte Prüfung der Abmessungen und der Funktionsfähigkeit nicht möglich ist. Aufgrund der stetig fortschreitenden Entwicklung der Technik im Bauwesen lässt sich der Bereich des Spezialtiefbaus nicht immer klar vom allgemeinen Tiefbau abgrenzen. Dem Spezialtiefbau werden etwa Techniken zur Erstellung von Bohrpfählen, Schlitzwänden und Baugrubenwänden, Hochdruckinjektionsverfahren sowie Böschungs- und Hangsicherungsverfahren zugerechnet.

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Straßenablauf

Ein Straßenablauf (umgangs- und fachsprachlich veraltet auch Gully) ist ein Bauteil der Straßenentwässerung. Es dient der Aufnahme von Oberflächenwasser auf befestigten Flächen und führt dieses unterirdischen Entwässerungseinrichtungen (wie etwa dem Abwasserkanal) zu.

Quelle: www.wikipedia.de