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Begriff Definition
Straßenentwässerung

Straßenentwässerung hat die Aufgabe, Wasser von der Straße fernzuhalten bzw. schnell abzuführen, da der Baukörper der Straße und die Verkehrssicherheit durch Wasser gefährdet werden können. Die Planung der Entwässerungseinrichtungen an Straßen erfolgt heute in Deutschland auf der Grundlage der Richtlinien für die Anlage von Straßen (RAS), genauer der RAS-Ew (Ew für Entwässerung).

Quelle: www.wikipedia.de

Strassen- und Wegebau

Der Straßen- und Wegebau umfasst den Entwurf, die Herstellung und die Erhaltung von Straßen und Wegen. Im weiteren Sinne ist der Straßen- und Wegebau Bestandteil des Verkehrswegebaus und zählt damit zu den Teilbereichen des Bauingenieurwesens. Zu den Aufgaben des Straßen- und Wegebaus gehört das Herstellen und Erhalten von Verkehrswegebefestigungen für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger. Die Anwendung der Straßenbautechnik ist notwendig, da gewachsener Boden die Belastungen nicht aufnehmen kann. Der Straßenbau arbeitet eng mit dem Erdbau zusammen, da im Zuge von traßenbaumaßnahmen in aller Regel Boden in seiner Lage verändert werden muss. Er ist im innerstädtischen Bereich die Fortsetzung der Verkehrsplanung und außerhalb der Ortschaften die Fortsetzung der Stadtplanung. Der Straßen- und Wegebau berührt auch andere Bereiche des Bauingenieurwesens, wie den Brückenbau oder den Grundbau. Gegebenenfalls muss zunächst mit schweren Baumaschinen eine Trasse erstellt werden. Für die Entwässerung kann eine Kanalisierung erforderlich sein.

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Technik

Unter Technik (altgr. ,Fähigkeit, Kunstfertigkeit, Handwerk‘) versteht man Verfahren und Fähigkeiten zur praktischen Anwendung der Naturwissenschaften und zur Produktion industrieller, handwerklicher oder künstlerischer Erzeugnisse. Der ursprüngliche griechische Begriff unterscheidet nicht zwischen den heutigen Kategorien Kunst und Technik. Technik ist grundsätzlich die Anwendung von besonderen Methoden, Prinzipien, einzeln oder in Kombination, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Somit ist Technik Arbeit um Arbeit zu sparen. Beispiel: Einbau eines neuen Eiweiß-Gens in das Genom eines Bakteriums mit gentechnischen Methoden, um anschließend mit biotechnologischen Verfahren mit Hilfe des neuen Bakteriums großtechnisch das gewünschte Eiweiß herzustellen. Technik kann als die Fähigkeit des Menschen verstanden werden, Naturgesetze, Kräfte und Rohstoffe zur Sicherung seiner Existenzgrundlage oder zur  Befriedigung seines Bedürfnisses zur Selbstverwirklichung sinnvoll einzusetzen oder umzuwandeln. Neben den materiellen Bedürfnissen (Nahrung, Kleidung, Wohnen) werden auch kulturelle Bedürfnisse durch die Technik gesichert. Technische Fertigkeiten werden in Handwerk und Industrie auf den verschiedensten Ebenen von den Lehrberufen bis zu den Ingenieurwissenschaften benötigt. Letztere sichern den Erhalt bekannter und die Entwicklung neuer Techniken, sind aber mit Technik nicht gleichzusetzen.

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Thermoplaste

Thermoplaste (thermos = warm; plasso = bilden, Singular: der), auch Plastomere genannt, sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich (thermo-plastisch) verformen lassen. Dieser Vorgang ist reversibel, das heißt er kann durch Abkühlung und Wiedererwärmung bis in den schmelzflüssigen Zustand beliebig oft wiederholt werden, solange nicht durch Überhitzung die sogenannte thermische Zersetzung des Materials einsetzt. Darin unterscheiden sich Thermoplaste von den Duroplasten und Elastomeren. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Schweißbarkeit von Thermoplasten.

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Tiefbau

Tiefbau ist das Fachgebiet des Bauwesens, das sich mit der Planung und Errichtung von Bauwerken befasst, die an oder unter der Erdoberfläche bzw. unter der Ebene von Verkehrswegen liegen. Eine gewisse Ausnahme bildet dabei der Bau von Brücken, die als Teil von Verkehrswegen ebenfalls zum Tiefbau gerechnet werden, obwohl sie über der Erdoberfläche liegen, aber doch unter dem Niveau des darüber geführten Verkehrswegs. Der Begriff  „Tiefbau“ dient insbesondere als Abgrenzung zum Gebiet des Hochbaus. Planer des Tiefbaus sind im wesentlichen Bauingenieure. Architekten werden nur bei speziellen gestalterischen Aufgaben hinzugezogen. Ausführende Bauunternehmen können Spezialbetriebe sein, die nur im Tiefbau tätig sind oder auch Unternehmen, die sowohl Gewerke im Hoch- als auch im Tiefbau ausführen.

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Tiefbohrung

Eine Tiefbohrung bezeichnet allgemein eine geologische Bohrungen, die in tiefere Bodenschichten führt. Fachleute treffen hingegen für geologische Bohrungen eine genauere Einteilung hinsichtlich ihrer Endteufe (erreichte Tiefe nach Einstellung der Bohrarbeiten) oder ihrem Durchmesser. So gibt es außer Tiefbohrungen auch Flachbohrungen, übertiefe Bohrungen und Großbohrlochbohrungen. Diese Einteilung kann aber nicht als absolut gelten. Zu den Tiefbohrungen rechnet man im Allgemeinen die Bohrungen zur Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten. Sie sind in der Regel 500 m und tiefer. Bei mehr als 5000 m spricht man von übertiefen Bohrungen oder (abgekürzt) Übertief. Als Großbohrlochbohrungen bezeichnet man Schachtbohrungen, deren Durchmesser größer als ein Meter ist.

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Tiefgründung

Die Tiefgründung beschreibt ein Bauverfahren, um die Bauwerkslasten nicht direkt unterhalb des Bauwerks in den Untergrund zu leiten (wie bei der Flachgründung), sondern über zusätzliche senkrechte Elemente tiefer in die Erde abzuleiten und dort abzutragen. Eine Tiefgründung wird dann erforderlich, wenn die bodennahen Schichten nicht tragfähig genug sind.

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Tragfähigkeit

Generell gibt Tragfähigkeit eine maximale Belastbarkeit an. Der Begriff wird auch metaphorisch verwendet.

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Umweltschutz

Umweltschutz bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt mit dem Ziel der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen mit einem funktionierenden Naturhaushalt. Gegebenenfalls sollen durch den Menschen verursachte Beeinträchtigungen oder Schäden behoben werden. Das Augenmerk des Umweltschutzes liegt dabei sowohl auf einzelnen Teilbereichen der Umwelt (wie Boden, Wasser, Luft, Klima), als auch auf
den Wechselwirkungen zwischen ihnen. Der Begriff Umweltschutz wird seit den 1970er-Jahren verwendet.

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Unterbau

Unterbau bezeichnet im Bauwesen die konstruktiven Elemente, die das eigentliche Bauwerk oder Bauteil, den Oberbau bzw.Überbau tragen. Sie dienen im allgemeinen dazu, plane und tragfähige Flächen vorzubereiten, und die Lasten (Belastungen durch Eigengewicht und Nutzlast) und mechanischen Bewegungen des Überbaus aufzunehmen und verteilt an den Untergrund weiterzuleiten, Frostsicherung und ähnlichen Zwecken.

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Vorderkipper

Vorderkipper bezeichnet ein meist dieselgetriebenes Baustellenfahrzeug mit einer kippbaren Mulde zur Beförderung von Baumaterial und Abraum. Er
ist eine kompaktere Bauart des Muldenkippers. Weit verbreitet sind auch die Bezeichnungen Dumper (vom englischen dump kippen; dumper-truck), Muli, Motor-Japaner oder einfach Japaner. Letztere weisen nicht nur auf die Herkunft vieler Vorderkipper hin, sondern auch auf deren oft anzutreffende Ausführung mit Rechtslenkung und links angeordneter Schaltung. Bei einfachen Modellen herrscht der Frontantrieb vor, neuere oder größere Vorderkipper haben meist Allradantrieb. Für besonders geringe Flächenbelastung sind Ausführungen mit Raupenantrieb erhältlich, beispielsweise für den Einsatz im Gartenbau oder bei schwierigem Untergrund.

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